Oft wird Atomenergie als realistische und effiziente Lösung im Kampf gegen den Klimawandel gepriesen. Die jüngsten Ereignisse in Japan beweisen jedoch, dass diese Strategie riskant ist und bestätigen auf dramatische Weise: Es war richtig, die Förderung dieser Technik auszuschliessen, wie dies Ethos von Anfang an getan hat.
Die irreversiblen Schäden an Mensch und Umwelt durch radioaktive Verstrahlung bei Unfällen sowie das ungelöste Problem der Endlagerung sind ernsthafte Risiken – auch für die Investoren. Dies gilt sowohl im Hinblick auf künftige gesetzliche Bestimmungen als auch auf mögliche Strafklagen gegen die Betreiber und den Imageschaden. Aktionärinnen und Aktionäre von Unternehmen der Atombranche gehen kapitale Risiken ein, da ein Unfall die finanzielle Gesundheit der Betreibergesellschaft schwer beeinträchtigen kann. Zu diesen Risiken kommen verschärfte Sicherheitsnormen hinzu, welche die Produktion von Atomstrom sehr kostspielig machen. Langfristig ist diese Energieform auch angesichts der Entwicklung der erneuerbaren Energien daher wenig konkurrenzfähig.
Ethos analysiert die Herausforderungen im Energiesektor unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und begünstigt Anlagen in Unternehmen, die in den Bereichen erneuerbare Energien und Umweltschutz tätig sind. In Zusammenarbeit mit der Vermögensverwaltungsgesellschaft Unigestion bietet Ethos den Anlegern gegenwärtig die Möglichkeit, in den Private-Equity-Fonds „Unigestion – Ethos Environmental Sustainability“ zu investieren. Der Fonds konzentriert sich ganz auf die zukunftsfähigen Branchen der erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz und des Umweltschutzes.