Im Jahr 2009 hat die Gesamtvergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung der 49 untersuchten Unternehmen der Indizes SMI und SMIM um 21 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken zugenommen. Während die Zunahme im Finanzsektor 73 Prozent betrug, erreichte sie in den übrigen Sektoren lediglich zwei Prozent.
Transparenz der Vergütungen
Die Studie zeigt, dass die Aktien oder Optionen nicht von allen Unternehmen einheitlich bewertet werden. Dies erschwert den Vergleich der Vergütungen. Aus diesem Grund soll der Gesetzgeber oder die Börsenaufsichtsbehörde präzisere Regeln für die Bewertung von Vergütungsbestandteilen einführen. Generell gesehen bleiben die Unternehmen jedoch zurückhaltend, mehr Elemente als vom Gesetz verlangt offenzulegen.
Struktur der Vergütungen
Der variable Anteil der Vergütungen der Geschäftsleitung ist hoch. Dies gilt besonders für den Finanzsektor, wo er bei den Unternehmen des SMI mehr als achtzig Prozent erreicht. Ausserdem ist die Struktur der Vergütungen (Basissalär, Bonus, langfristige Beteiligungspläne) als Folge der Einführung langfristiger Beteiligungspläne mit Leistungsbedingungen komplexer geworden. Dennoch ist der grösste Teil der Vergütungen nicht von der künftigen Erfüllung von Leistungskriterien abhängig.
Zuständigkeit in Sachen Vergütung
Bis heute legen 37 Prozent der untersuchten Unternehmen (18 von 49 Unternehmen) ihren Vergütungsbericht oder ihr Vergütungssystem der Generalversammlung zur Konsultativabstimmung vor.